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Prologe

Wieder war ich in einer dieser Clubs, wo man sich erst Verstand benebeln musste, um die sinnlosen Geräusche, die sich Musik schimpften, ertragen zu können. Zum Glück gab es den Alkohol und in einer Bar wird es davon nie zu wenig geben.
Ich drehte mich auf dem Barhocker, die Tanzfläche im Blickfeld. Ein besonders leidenschaftlicher Tänzer zuckte wild hin und her. Es sah aus, als würde er gleich sterben.
Warum es mich entgegen allen besseren Wissens hierher verschlug, war einfach zu erklären.
Sex.
Und Einsamkeit, aber die bekämpfte ich auch damit, dass ich regelmäßige Matratzentesterin war. Ich wusste, dass man solche Frauen Schlampen nennt, aber es war immerhin meine Entscheidung und die Meinung anderer hatte mich noch nie interessiert.
Aus dem Augenwinkel erregte jemand meine Aufmerksamkeit. Da war er, der Typ, mit dem ich diese Nacht mitgehen würde. Bei dem ich Zuflucht vor meiner kalten leeren Wohnung suchte, in der ich mich so ungern aufhielt. Folglich ging ich weg, entweder blieb ich die Nacht in einem Club, deren Namen ich mir nie merkte oder ich schlief bei jemand anderes.

Geschmeidig tanzte ich auf ihn zu.
„Kann ich dir Gesellschaft leisten?“
„Was wenn nicht?“
„Dann nicht.“
Vor gar nicht all zu langer Zeit hätte ich mir fast in die Hose gemacht, wenn ihr ein Kerl einen Korb gab. Aber inzwischen ließ mich das kalt.
„Okay. Bleib.“
Bingo! Er hatte angebissen.
„Gehen wir zu dir?“
Er seufzte und bemaß mich mit einem langen Blick.
„Sag mir wenigstens deinen Namen.“
„Lucy.“

Tief atmete ich die kühle Nachtluft ein. Sie vertrieb zwar das betäubende Gefühl aus meinem Kopf, ließ mich aber spüren, warum ich nicht rauchte.
„Willst wirklich mit zu mir?“
Nein, eigentlich wollte ich jetzt einen anderen Kerl ansprechen und dann mit ihm weggehen.
/Reiß dich zusammen Lucy!/
„Ich kann auch wieder zurückgehen.“
„Und dich von jemand anderes abschleppen lassen?“ /So in etwa./ „Nein, komm mit.“

Vielleicht wollte er sicher gehen, dass ich mich nicht doch anders entschied, auf jeden Fall nahm er meinen Ellebogen in die Hand und führte mich mit langsamen, aber sicheren Schritten, durch die Straßen.
Seine Wohnung war nichts Besonderes. Die übliche Einrichtung, hier ein paar Zeitschriften und Zeitungen, da ein paar unaufgeräumte Teller und Tassen. Bei mir war es zwar ordentlicher, aber er hielt sich gut im Durchschnitt.
Das Schlafzimmer war schon ungewöhnlicher. Die Wände waren in einem hellem blau gehalten, wie an einem wolkenlosen Sommertag, die mit feinen schwarzen Linien verziert waren, welche ein Muster ergaben. Aber seine künstlerische Ader war damit wohl aufgebraucht, da der Rest gewöhnlich aussah.
Ich setzte sich auf das Bett.
Wir wussten beide worauf ich hinaus war, also brauchten sie es auch nicht unnötig mit Smalltalk hinauszögern, mit welchem ich übrigens eh kaum klar kam.
„Willst du dich nicht setzen?“
Er zog eine Augenbraue hoch, seufzte danach und ließ sich neben mir nieder.
„Hör mal, mir ist schon klar, dass ich nicht deine ewig gesuchte Liebe bin, aber ich bevorzuge schon etwas mehr Sinnlichkeit und vor allem Leidenschaft.“
„Keine Sorge.“ /Ich eigentlich auch./


Im Morgengrauen wachte ich wieder auf und fühle mich, trotz der anstrengenden Nacht, erholt. Mein Bettgeselle hatte kurz nachdem ich ihm gezeigt hatte, dass ich sehr wohl feurig bei der Sache war, eifrig mitgemacht und das bis kurz vor Tagesanbruch. Anscheinend hatte ich ihm doch schon vom ersten Augenblick an mehr gefallen, als er zugeben wollte.
Plötzlich fiel mir wieder seine komische Macke ein, mit Zunge und Zähnen meinen Hals zu bearbeiten, vielleicht, weil ich da empfindlich war, und stürzte geradezu vom Bett in Richtung des Bades.
Ich hatte es gestern kurz gesehen, fand es jedoch nicht besonders interessant, ganz im Gegenteil zu jetzt. Und als ich in den Spiegel des kleines Raumes sah, wurde meine schlimmste Befürchtung war.
Ich war übersäht mit Knutschflecken.
Nicht nur am Hals, sondern am ganzen Körper. Nur war der Hals für mich nicht am Schlimmsten.
Wie sollte ich morgen zu dem Sportunterricht gehen? Meine Kopfverlängerung konnte man ja auffällig unauffällig mit einem Tuch bedecken oder Kältewellen vorgeben, indem man einen Rollkragenpullover anzog. Doch was sollte ich mit meiner Brust, Bauch, Beinen und hundertprozentig auch Rücken anstellen? Einem Skiunfall mitten im Oktober vortäuschen und sich ganzkörperlich in Bandagen einwickeln?
Hochgradig verärgert ging ich zurück, schnappte meine Sachen und zog sie in Windeseile an. Je schneller ich raus war, desto besser.
Ich wollte nicht, dass mein Bettgeselle aufwachte und nach einer Telefonnummer fragte.
Ein eiskalter Schauer durchfuhr mich. Oh Gott, für mich gab es nichts Schlimmeres als einen One-Night-Stand wieder zu sehen.
Als ich aus der Haustür trat musste ich leider feststellen, dass meine Wohnung keine fünf Minuten entfernt war.
/So eine Scheiße!/
Die Möglichkeit sich also zufällig wieder zu sehen war gefährlich hoch. Und, oh nein, was ist wenn er mich bereits kannte?
Ich wollte lieber nicht daran denken.
Seufzend betrat ich mein kleines Reich. Trostlose Stille empfing mich. Ich hatte schon öfter daran gedacht mir ein Tier anzuschaffen, aber erstens wäre ich kein gutes Herrchen und zweitens hatte ich eine Tierhaarallergie. Ich wollte nicht jeden Tag mein Meerschwein rasieren.
Aber was mache ich nun mit meinem malträtierten Körper?
In einem Schieber fand ich ein großes Halstuch, welches sich gut eignete. Morgen müsste ich mir wohl was einfallen lassen. Ich könnte probieren, eine leichte Verletzung vorzugeben oder gleich krank machen. Blöderweise besaß ich ein zu gutes Gewissen. Ich kann einfach nicht einen Tag blau machen und mich dabei gut fühlen.

„Morgen Lucy!“
„Na Lucy, ist es dir zu kalt?“
„Ich glaube nicht.“
Es gibt nichts Schöneres auf der Welt, als schon am Morgen mit blöden Kommentaren belöffelt zu werden. Soviel zu meinem „tollen“ Plan mit dem Halstuch. Ich hätte mir denken können, dass es offensichtlich war.
„Hey.“, begrüßte mir jemand von der Seite. George, einer der wenigen, die mit mir auskamen.
„Jo.“
„Wer war es diesmal?“
„Mh, er war groß, braun und hatte sexy Muskeln.“
„Besser als die Muskeln von dem Typen von vorgestern?“
„Ja, dafür ist der aber ein Arsch.“
„Wieso?“
„Du willst nicht wissen, wie ich aussehe.“
„Ich kann es mir denken, danke, das reicht.“
„Und wie läuft es bei dir?“
George war ein absoluter Frauenmagnet und nutze das auch schamlos aus. Er war sozusagen wie ich, nur nicht so schlimm.
„Ich hab gestern mit ihr Schluss gemacht, das war nicht mehr zum aushalten.“
„Wie lange wart ihr denn zusammen?“
„Fünf ganze Tage.“
Ich lehnte mich leicht zu ihm, so dass ich nah an seinem Ohr war.
„Soll ich dich trösten?“
„Nichts wäre mir lieber.“, erwiderte er trocken.
Er wusste, dass mein Angebot nicht ernst gemeint war. Ich würde ihn nie anrühren, trotz seines guten Aussehens. Ich wollte ihn nur provozieren.

„Und dann sagte sie doch nicht ernsthaft, dass wir in der Zeit der Emanzipation leben und ich gefälligst meinen Arsch an den Herd schwingen sollte.“
George erzählte gerade von seiner Verflossenen.
„Das hab ich natürlich nicht mit mir machen lassen. Hallo? Wer bin ich denn? Ich soll aufpassen, dass in ihrer Wohnung auch ja alles funktioniert, sie ordentlich befriedigen, kuscheln und dann auch noch kochen? Während sie sich nur bedienen lässt? Da hab ich rot gesehen und bin gegangen. Die hatte echt einen totalen Schuss.“
„Ich frag mich, wie du immer an solche Frauen kommst.“
„Keine Ahnung, vielleicht ziehe ich Frauen mit einem Knacks im Hirn magisch an.“
Unsere Unterhaltung wurde jäh unterbrochen, als ich den blauschwarzen Mercedes vor der Schule stehen sahen.
Ich bekam sofort ein ungutes Gefühl. Wem gehörte der?
Als ich sah, wer aus dem Auto stieg, wollte ich allerdings nur noch wegrennen.
Es war der Typ von letzter Nacht! Der, der meine Alabasterhaut ruiniert hatte!

„Luc, warum kommt der direkt auf uns zu?“
„Das ist der Typ von letzter Nacht.“
„Ist nicht dein Ernst! Der fährt so einen Schlitten?“
„Anscheinend ja!“

Er lotste mich auf den Beifahrersitz. Ich ließ es bereitwillig zu, da ich keinen Wert auf Zeugen legte.
„Es war gar nicht so einfach dich zu finden.“
„Schön wäre es.“
„Du hast bei deinem überstürzten Aufbruch heute Morgen etwas vergessen.“
„Und was?“
„Deinen Ausweis, Lucy Daster.“
/Scheiße!/
„Dann gib ihn mir wieder.“
Wieder bemaß er mich mit diesem Blick. Gestern Nacht sah er mich ebenfalls oft so an. Als wäre ich ein Kind, was keine Manieren besaß.
Ich war zwar alles anderes als Höflich aber ein Kind war ich definitiv nicht. War ich nie gewesen.
„Ich verlange aber etwas als Gegenleistung.“
Meine Augenbrauen zogen sich nah zusammen.
„Da mach ich nicht mit. Soviel ist ein Ausweis nicht Wert.“
Und schon wieder seufzte dieser Typ.
„Ich will nicht mit dir ausgehen, nur dich wieder sehen, mehr nicht.“
„Wer’s glaubt, wird selig.“
„Keine Sorge, ich interessiere mich nicht für Kinder.“
/Hört der sich eigentlich selbst reden?/
„Hat man ja gestern gesehen.“
„Das war ein Ausrutscher, wird nicht wieder vorkommen.“
/Danke. Ich bin anwesend./
„Sonst noch was?“
„Ich will, dass du aufhörst, dich durch alle Betten der Stadt zu schlafen.“
„Das kann doch meine Sorge sein.“
„Ist es aber nicht.“
Meine Augenbrauen verengten sich weiter.
„Ich hab’s schon gesagt. Ein Ausweis ist diesen Aufwand nicht Wert.“
„Und wenn die Schule deine nächtlichen Aktionen mitbekommt.?“
Für einen kurzen Augenblick war ich sprachlos.
„Mistkerl.“
„Du wirst die Abende ab sofort mit mir verbringen.“
„Arschloch.“
„Und du wirst bei mir schlafen. Reine Vorsichtsmaßnahme.“
„Fick dich.“
„Gewöhn dir nur bitte eine andere Ausdrucksweise an.“
„Fahr zur Hölle.“

Durch die Diskussion hatte ich gar nicht bemerkt, wie wir bei seiner Wohnung angelangt waren.
„Steig aus.“
/Was wollte der Kerl in Wirklichkeit?/
Ich schleppte mein Zeug nach oben und lud es, unter seinem missbilligten Blick, mitten im Korridor ab. Und nun? Was sollte ich jetzt machen? Ich war nicht der Stubenhockertyp. Ich hatte keine Ahnung, wie man sich die Zeit vertreiben konnte.
„Ich hab ein Gästezimmer, da kannst du es dir bequem machen.“
„Nein danke.“
„Was willst du dann machen?“
„Weggehen.“
„Abgelehnt.“
Frustriert ging ich hin und her.
„Es ist langweilig. Ich weiß nicht was ich machen soll. Ich wette, am Abend dreh ich durch.“
„Du wirst dich beschäftigen müssen. Ich muss noch ein wenig arbeiten.“
Na toll, erst wurde ich erpresst und verschleppt und nun auch noch allein gelassen.
„Schau nicht gleich so. Ich koch dir dann auch was.“
„Zu gütig.“
Zielstrebig ging er in ein Zimmer und überließ mich mir selbst.
Wieder tigerte ich umher. Im Nachhinein wusste ich auch nicht mehr, wie ich es geschafft hatte, die Zeit verstreichen zu lassen, aber gegen sieben Uhr zeigte er sich wieder, um das versprochene Essen zu machen.
„Soll das jetzt jeden Tag so gehen?“
„So in etwa.“
„Und du bist wirklich nicht auf Sex aus?“
„Nein.“
„Was soll das alles?“
Man sah im deutlich an, dass meine Fragen ihn nervten, aber ich dachte nicht mal daran, aufzuhören.
„Du brauchst jemanden, der dir den richtigen Weg vorgibt.“
„Und du willst die glorreiche Tat vollbringen.“
„Langsam hege ich Zweifel.“
Was? Ich war diejenige, die mit der Situation nicht fertig wurde.
„Und warum?“
„Ich hätte nicht gedacht, dass du so anstrengend bist.“
/Ich brauche eine Waffe!/
„Pech gehabt. Das ist angestaute Energie.“
Ich glaube, ich hatte etwas Falsches gesagt. Plötzlich bekam ich ein ganz ungutes Gefühl.
Unvermittelt beugte er sich über den winzigen Esstisch und küsste mich. Ein heißer und kalter Schauer durchfuhr mich. Hormone jagten durch meinen Körper, setzten ihn in Brand, erschwerten mir die Atmung. Ein heiseres Stöhnen entkam meinen Lippen und wurde von ihm aufgefangen. Und dann hörte er auf.
„Besser?“, fragte er so beiläufig, dass ich ihn am liebsten geschlagen hätte.
„Verpiss dich.“, zischte ich atemlos.
Noch immer war ich benebelt, mein gesamter Körper zitterte vor Erregung
„Scheiße!“, fluchte ich laut. Jetzt war ich auch noch angeheizt.
„Könntest du endlich mal ein bisschen netter sein?“
„Warum? Mir ist total langweilig und dann machst du mich auch noch heiß!“
Er grinste mich breit an. Mist, den zweiten Teil wollte ich nur denken.
„Du hast keinerlei Selbstkontrolle.“
„Brauchte ich bis jetzt ja auch noch nie.“
„Und höflich bist du auch nicht.“
Wieso kritisierte mich der Kerl ständig? Wut jagte durch meine Venen. Hastig sprang ich auf, so dass der Stuhl krachend zurückflog.
„Du bist ein totaler Arsch! Keine zehn Pferde behalten mich hier.“
Schnell durchquerte ich die kleine Wohnung, doch als ich an der Tür ankam, musste ich feststellen, dass mich zwar keine Pferde aufhielten, aber ein einfaches Schloss.
„Mach sofort die Tür auf! Das ist Freiheitsberaubung!“
„Glaub mir, ist es nicht.“
Wie aus dem Nichts stand er plötzlich neben mir und zog mich erstaunlich sanft weg. „Geh schlafen, spiel ein bisschen, mach irgendwas, nur nerv nicht mehr.“
Beleidigt stampfte ich ins Gästezimmer und verbarrikadierte die Tür.
Ich rief Georg an, was sollte ich auch sonst machen?
„Hey.“, sagte ich, als er abnahm.
„Hey, was ist los?“
„Ich werde festgehalten.“
„Was?!“
„Der Kerl hat mich einfach zu sich nach Hause gebracht und jetzt lässt er mich nicht mehr gehen. Er sagt, er will verhindern, dass ich mich durch die Stadt schlafe, aber mir ist so langweilig. Und dann hat er mich geküsst.“
„Luc, noch mal ganz langsam, er hat dich geküsst? Will er dich als seine kleine Sexsklavin behalten?“
Ich fügte einen jammernden Tonfall in meine Stimme ein.
„Nein, er sagt, dass er nichts an ‚Kindern’ findet. Das ist doch die Höhe, oder? Immerhin konnte er mich bis zum Sonnenaufgang vögeln. Vorhin hab ich ihn angeschnauzt und da hat er mich einfach geküsst und das nicht wie ein Kind.“
„Okay, weißt du wie er heißt?“
Oh, ich wusste, ich hatte etwas Essentielles vergessen.
„Nein.“ Ein Stöhnen kam daraufhin als Antwort. „Wie kannst du nicht seinen Namen wissen? Du hast mit ihm geschlafen!“
„Ich habe nicht so ein gutes Gedächtnis wie du und außerdem treffe ich meine One-Night-Stands auch nicht wieder.“
„Was sich aber gerade ändert.“
„Unfreiwillig.“
„Hör mal Süße, ich weiß auch nicht was ich machen soll.“
„Mich beschäftigen.“
„Und wie? Ich kann schlecht durch die Leitung kriechen.“
Ich brauchte genau zwei Sekunden um nachzudenken.
„Telefonsex?“
„Luc!“ „Dann halt nicht.“ Deprimiert legte ich auf. Ich war aufgekratzt und geil. Keine gute Kombination. In der Hoffnung, dass etwas Fernsehen hilft, ging ich ins Wohnzimmer, wo ich schon erwartet wurde. Der Kerl nahm mehr als die halbe Couch ein.
„Wie heißt du eigentlich?“
Das war die falsche Frage, um eine Unterhaltung zu beginnen. Das konnte ich aus seinem ungläubigen und verärgerten Gesicht erkennen.
„Heißt das, du hast meinen Namen vergessen, obwohl du ihn die halbe Nacht gestöhnt hast?“
„Ja, war auch nicht schwer.“
Ich saß schneller auf seinem Schoß, als ich reagieren konnte. Er hielt meinen Kopf fest, so, dass ich in seine schönen ausdrucksstarken Augen sehen musste.
„Mein Name ist Andrew Jax. Merk dir das gut, ich werde ihn nicht noch einmal wiederholen.“
Auf seinem Schoß wurde es richtig bequem. Nur ein paar Zentimeter nach vorn und ich würde seine harten Muskeln spüren. Oder seine weichen Lippen küssen.
Mein Blick wurde glasig.
„Hey, hörst du mir zu?“
Der Kuss in der Küche hatte mich so aufgewühlt, dass ich kaum stillsitzen konnte. Ich lehnte mich vor und drückte meinen Busen leicht an seinen Oberkörper.
„Andrew.“, wisperte ich nah an seinem Ohr.
„Stop!“, er schob mich ein Stück zurück. „Was wird das, wenn es fertig wird?“
„Komm schon, bis heute morgen war es doch auch in Ordnung.“
Zur Strafe bewegte ich mich leicht auf seiner Lendengegend.
„Das war was anderes.“, presste er aus zusammengedrückten Zähnen hervor.
„Nur ein bisschen.“, versuchte ich ihn umzustimmen und knabberte an seinem Ohr.
Unvermittelt zock er mich an sich und küsste mich hungrig. Meine Brüste schwollen an und Wellen der Lust durchströmten mich. Keuchend bewegte ich mich schneller. Und plötzlich stand ich im Gästezimmer. Alleine.
Verflucht!



PS: Über den Titel denke ich noch nach. XD
29.6.08 22:47
 


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