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Epilog

Nachdem letzte Woche Anstandsweise Sport ausgefallen war, hatte ich heute nicht so viel Glück. Seit geschlagenen fünf Minuten stand ich in der Umkleidekabine und scheute mich davor, mich umzuziehen. So wie ich aussah, wäre mir das mehr als unangenehm.
„Was ist los, Lucy? Hast du etwa wieder zu viele „blaue Flecke“? Deinen Liebhaber möchte ich haben.“, giftete mich Dora an.
Sie war eine Ex von Georg und hat die Trennung nicht verkraftet, weshalb sie ihren Unmut an mir ausließ.
„Hattest du doch schon.“, gab ich beiläufig von mir.
Sie wurde puderrot und verschwand lautstark in die Turnhalle. Ab und zu war sie richtig spaßig.
„Hast du wirklich was mit Georg?“, fragte mich eine Kleine, die wie Dora in der Parallelklasse war.
„Nein.“, winkte ich lachend ab. „Sie regt sich nur immer so schön auf.“
„Gott sei Dank.“, strahlte sie mich an. Da war wohl jemand verliebt. Kurz musterte ich sie. Auf den ersten Blick war sie normal. Sie trug auch keine Lederunterwäsche oder dergleichen. Das wäre jemandem aufgefallen.
„Er hat auch keine Freundin.“, gab bereitwillig preis.
Ihre Augen begannen zu funkeln wie zwei Sterne. Oh, sie würde ihm gefallen.
„Wirklich?“
„Ganz ehrlich.“

Nachdem alle draußen waren, zog ich mich schnell um. Ich schob meine Stauballergie vor, als der Lehrer mich fragte, warum ich so lange gebraucht habe.
„Heute spielen wir auf Wunsch eines Schülers die gesamte Stunde Volleyball.“
Mein Gesicht verzog sich vor Qual. Ich brauchte schon gar nicht mehr auf das Feld, um die Schmerzen zu spüren. Schnell schaute ich mich nach irgendetwas um, um mich gezielt Spielunfähig zu machen.
Vergebens.
Musste ich wohl auf das übliche zurückgreifen.
„Mister Hain. Entschuldigen Sie. Ich habe mir gestern unglücklich den Fuß verstaucht. Könnte ich heute aussetzen?“
Er blickte mich kurz an, wandte seine Aufmerksamkeit aber sofort wieder den anderen Schülern zu.
„Ja, setz dich auf die Bank.“
Ich war so froh, dass er nicht so ein übereifriger Lehrer war.
Von meinem Platz aus winkte ich Georg zu. Er erwiderte die Geste und ich machte Handzeichen auf die Kleine plus Herz. Danach war er nicht mehr ansprechbar. Zumindest für jeden außer ihr. Hatte ich also richtig gelegen.

„Lucyyyyyyyy!“
Mein Onkel – Vater rannte auf mich zu. Ich brauchte noch meine Zeit, mich daran zu gewöhnen.
Schneller, als ich gucken konnte, wurde ich auch schon kräftig umarmt.
„Leo, ich bekomm keine Luft.“
„Oh, ’tschuldige.“
Er stellt mich wieder auf meine Füße.
„Ich wollte dir eigentlich nur sagen, dass Andrew da ist. Die Lehrer beschweren sich immer, wenn er stundenlang den Besten Parkplatz belegt.“
„Der taucht immer zu früh auf! Als würde ich wegrennen wollen!“
„Er passt nur auf dich auf.“
„Und zwar viel zu besessen.“
Ich verabschiedete mich und bewegte mich auf den Ausgang zu.
Eigentlich mochte ich es, wie er immer mich abholte. Aber ich musste es ja nicht breittreten.

„Hey.“, begrüßte er mich.
Er legte seine Arme um mich und zog mich an sich, damit er sich seinen Begrüßungskuss abholen konnte. Er hegte vielleicht die Ansicht, dass ich ihm den Kuss nicht freiwillig gab. Wer weiß.
„Hey.“
„Konntest du Georg etwa abschütteln?“
„Er hat da jemanden kennen gelernt. Ich denke, heute kommt er nicht mit zu uns.“
Ganz und gar unsittlich schaute er mich an. Meine Kleidung musste plötzlich durchsichtig sein.
„Ich habe da auch schon eine Idee, wie wir diese Gelegenheit ausnutzen?“
„Wir schlafen zu Abwechslung einmal?“
Seit dem Tag, wo wir wieder miteinander Sex haben, hatte ich nie mehr als ein Paar Stunden geschlafen.
„Das können wir auch noch am Wochenende.“
„Schön wär’s. Da kommen doch schon immer Georg und Ian vorbei. Wie jeden anderen Tag.“
„Du kannst einen anderen Tag schlafen. Ich verspreche es.“
Ich war einfach zu weich.
„Wehe es lohnt sich nicht.“
Ich wusste, dass es sich lohnen würde. Ich wusste nicht, wie er es machte, dennoch wurde er von Mal zu Mal besser im Bett.
Richtig Gruselig.
„Glaub mir, du wirst keinen Grund zur Beschwerde haben.“
Das war alles, was ich hören wollte und wir stiegen ein.
Selbst, wenn ich nie wieder schlafen könnte, ich würde mich nicht beschweren. Eher andersherum.
5.11.08 22:29
 


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